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Liebe Naturfreunde!

 

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Westerwälder Zeitung vom 22. Dezember 2009:

 

Naturschützer auf historischen Spuren

 

Gemeinsam besuchten Rothenbacher die ehemalige Saynische Residenzstadt Hachenburg

 

ROTHENBACH. Der Naturschutzverein "Schutz Einheimischer Natur Rothenbach" (SEN) hatte seinen Mitgliedern - getreu seinem Grundsatz "einheimisch" - einen Tageausflug nach Hachenburg angeboten, an der 26 Vereinsmitglieder teilnahmen. Auf der Fahrt Richtung Hachenburg führte der Vorsitzende, Klaus Huber, die Teilnehmer in die historische Vergangenheit der ehemaligen Saynischen Residenzstadt ein. Dabei wies er darauf hin, dass bis Mitte des 20. Jahrhunderts die ehemalige Landstraße zwischen Hahn und Hachenburg noch zum Besuch des Katharinenmarktes in Hachenburg genutzt wurde.

 

Da diese sogenannte "Alte Poststraße" auch durch den Ortsteil Rothenbach-Obersayn ging, war Rothenbach praktisch direkt mit Hachenburg verbunden. Und diese historische Strecke war auch der Grund für die Auswahl des Zieles.

 

Nach der Ankunft wurde zuerst das Schloss Hachenburg besucht, und dieses beeindruckende Gebäudeensemble ließ die Gedanken um Hunderte von Jahren zurückschweifen. Ein deftiges Mittagessen im rustikalen alten Ratskeller passte

hervorragend in den Tagesablauf auf historischem Boden.

 

Als dann der Stadtführer Hermann Eulberg in historischem Gewand erschien, um die Gruppe zu einem Rundgang abzuholen, stimmte das Ambiente auf unterhaltsame Weise. Die folgenden zwei Stunden auf den historischen Spuren der gut erhaltenen Westerwälder Fachwerkstadt mit ihren sehenswerten Bauwerken, Kirchen und Brunnen mit ihren interessanten Geschichten wurden durch Eulberg so interessant gestaltet, dass die Wissbegierde immer wieder neu angefacht wurde. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass diese Stadtführung ein besonderes Erlebnis war, an das man noch lange denken wird.

 

Zum Abschluss des gelungenen Ausfluges besuchten die Naturschützer die heimische "Hachenburger Brauerei". Auch dort erfolgte eine interessante Führung für die Teilnehmer und anschließend ein gemütliches Beisammensein bei einem leckeren Imbiss - und natürlich mit viel frischem Bier.

 

Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 22. Dezember 2009, Seite 22